Journalisten und Menschenrechtsaktivist abgeführt zur „Liquidation mit Schalldämpfern“
Geschrieben von Artem Hein
Montag, 3. Dezember 2007
In Inguschetien wurden der Bürgerrechtler Oleg Orlof sowie ein
Fernsehteam des Senders „Ren-TV“ entführt und später wieder freigelassen. „Die Ereignisse
in Russland werden immer dramatischer. Eine Welle von Verhaftungen geht um.
Betroffen sind Aktivisten, Demonstranten gegen die Politik Putins und Mitglieder
der Parteien „Jabloko“ sowie „Union der
Rechten Kräfte“. Büros werden durchsucht, Wahlmaterialbeschlagnahmt. Der bewaffnete Überfall auf
den im Land gut bekannten Menschenrechtsaktivisten, sowie Journalisten des Fernsehsenders
„Ren-TV“, erscheint aber sogar vor diesem Hintergrund als schockierend.“
HRO.org
Ob als Gutachter bei Gerichtsverfahren, ob durch ihre physische Präsenz auf der Straße
oder als subkulturelles Gegenmodell - russische Antifaschisten tragen durch ihre
alltägliche Praxis dazu bei, den Spielraum für Neonazis einzuschränken.
Russische Homepage zum Thema Menschenrechte - HRO.org - blockiert
Geschrieben von ernestine wagner
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Die größte russischsprachige Menschenrechtsseite im Internet HRO.org muss sich momentan einem großen und offenkundig vorsätzlichen DDoS-Angriff ausgesetzt sehen
Nischnij Nowgorod lässt das Gedenken an Anna Politkowskaja nicht zu
Geschrieben von ernestine wagner
Montag, 8. Oktober 2007
07. Oktober 2007 Gebiet Nischnijgorod In Nischnij Nowgorod wurde
das Gedenken an Anna Politkowskaja verboten. An dem Tag legten
Menschenrechtsaktivisten an der Mauer des
ehemaligen Gebäudes des FSB in der Straße Malaja Pokrowskaja – am Ort
der Erinnerung an die Opfer politischer Verfolgung – Blumen zum Tag des
Gedenkens an Anna Politkowskaja nieder. Eigentlich war ein Marsch
geplant gewesen, an dem sich über 40 Menschen beteiligen wollten.