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Diskussionsveranstaltung: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Russland, 12.02.09, 19h |
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Geschrieben von Jakob Stürmann
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Montag, 9. Februar 2009 |
Amnesty International, Youth Human Rights Movement und die Stiftung Haus
der Demokratie und Menschenrechte laden ein:
"Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Russland -
Berichte über die Menschenrechtsarbeit vor Ort"
Donnerstag, den 12. Februar 2009, 19.00 Uhr, Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Immer wieder kommt es vor allem in den Großstädten der Russischen
Föderation zu rassistisch motivierten fremdenfeindlichen Übergriffen.
Die „Moscow Times“ zitierte jüngst den Moskauer Polizeichef Wladimir
Pronin, nach dessen Angaben sich die Anzahl rassistischer Übergriffe im
Jahr 2008 um 300 Prozent erhöht habe. Allein in Moskau sei es zu 90
tätlichen Angriffen auf Ausländer nicht-slawischen Aussehens gekommen,
bei denen 47 Menschen ums Leben gekommen und 46 schwer verletzt worden
seien. Gewalt gibt es aber auch gegen Menschen, die der
antifaschistischen Szene zugerechnet werden. Eines der letzten Opfer ist
Fjodor Filatow, der am 10. Oktober 2008 in Moskau von mehreren jungen
Männern angegriffen und mit Messern tödlich verletzt wurde. Fjodor
Filatow soll sich zu antirassistischen Skinheads gezählt haben.
Welche Entwicklungen rechtsextremer und fremdenfeindlicher Gewalt gibt
es in der Russischen Föderation? Wie geht der Staat mit dieser
Herausforderung um? Welche Gegenstrategien gibt es? Welche
Handlungsmöglichkeiten für antirassistische Menschenrechtsarbeit werden
genutzt und wie sind die Erfahrungen damit?
Diesen Fragen gehen unter der Diskussionsleitung von Lisa Gross (Youth
Human Rights Movement, Berlin) nach: Ira Aksenova (Youth Human Rights
Movement Woronesh) und Alexey Kozlov (YHRM und Groza, Woronesch) sowie
Peter Franck (Amnesty International).
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. September 2011 )
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